
Jochen Ott und Justus Moor besuchen Seniorenheim St. Stephanus: Mehr Wertschätzung und bessere Rahmenbedingungen für die Altenpflege
Veröffentlicht am 4. August 2026
Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027, Jochen Ott, informiert sich beim Halt seiner Sommertour in Hamm über die Herausforderungen der Pflege: Bürokratie abbauen, Digitalisierung voranbringen und Fachkräfte stärken.
Wie gelingt gute Altenpflege unter zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen? Dieser Frage gingen Jochen Ott und der Hammer Landtagsabgeordnete Justus Moor im Rahmen von Otts Sommertour bei einem Besuch im Seniorenheim St. Stephanus nach. Gemeinsam mit der stellvertretenden Geschäftsführerin der Seniorenheim St. Stephanus gGmbH, Tanja Warias, tauschten sie sich am vergangenen Freitag über den Alltag in der stationären Pflege, den Fachkräftemangel, eine attraktivere Pflegeausbildung und notwendige politische Verbesserungen aus. Auch die steigenden Eigenanteile in der stationären Altenpflege und die Frage, wie Pflege für Betroffene dauerhaft bezahlbar bleibt, waren Teil des Austauschs.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand der direkte Austausch mit den Menschen, die den Betrieb der Einrichtungen Tag für Tag möglich machen. Dabei wurde deutlich, dass gute Pflege weit über die Arbeit der Pflegekräfte hinausgeht. Auch die Beschäftigten in Küche, Wäscherei, Fahrdienst, Haustechnik, Verwaltung, Reinigung und soziale Betreuung leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner. Darüber hinaus bereicherte der Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Besuch und machte deutlich, wie wichtig eine menschenwürdige und verlässliche Betreuung für ihre Lebensqualität ist.
Jochen Ott bedankte sich ausdrücklich für das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
„Der Besuch im Seniorenheim St. Stephanus in Hamm hat eindrucksvoll gezeigt, mit welchem besonderen Engagement die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag für die Menschen da sind. Gleichzeitig ist nochmal deutlich geworden, wie groß die Herausforderungen sind: Der Fachkräftemangel in der stationären Altenpflege belastet die Einrichtungen spürbar, während wertvolle Arbeitszeit immer noch durch Bürokratie gebunden wird. Wir müssen Pflegekräfte konsequent entlasten – durch schnellere und digitale Verwaltungsprozesse statt immer neuer Dokumentationspflichten. Vor allem aber braucht die Altenpflege die Anerkennung, die sie verdient. Wer unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger begleitet, leistet einen unverzichtbaren Dienst für unsere Gesellschaft. Gute Pflege braucht mehr Wertschätzung, bessere Rahmenbedingungen und genügend Fachkräfte.“
Für Justus Moor war der Besuch eine Rückkehr an einen vertrauten Ort. Der Hammer Landtagsabgeordnete hatte 2023 ein dreitägiges Praktikum im Seniorenheim St. Stephanus absolviert und kennt die Abläufe sowie die Herausforderungen des Arbeitsalltags aus eigener Erfahrung. Er betonte:
„Ich habe hier selbst drei Tage mitgearbeitet und erlebt, mit wie viel Herzblut und Professionalität die Kolleginnen und Kollegen ihre Aufgaben erfüllen. Dabei wird schnell deutlich, wie viele Berufsgruppen Hand in Hand arbeiten müssen, damit gute Pflege gelingt. Genau deshalb ist es so wichtig, denjenigen zuzuhören, die jeden Tag Verantwortung übernehmen. Ihre Erfahrungen und Anliegen müssen in die politische Arbeit nach Düsseldorf einfließen – denn gute Entscheidungen entstehen dort, wo Politik die Praxis kennt.“
Auch Tanja Warias, stellvertretende Geschäftsführerin der Seniorenheim St. Stephanus gGmbH, begrüßte den Besuch und den offenen Austausch:
„Wir freuen uns sehr, dass sich Jochen Ott und Justus Moor Zeit genommen haben, unsere Einrichtung kennenzulernen und mit unseren Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Die Herausforderungen in der Altenpflege sind groß – vom Fachkräftemangel bis hin zu einem hohen bürokratischen Aufwand mit nicht ausreichender Refinanzierung. Umso stolzer bin ich auf unser gesamtes Team in beiden Einrichtungen. Alle tragen jeden Tag dazu bei, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner bestens versorgt sind. Es ist dringend erforderlich, dass diese Leistungen auch politisch gewürdigt werden und sich die Rahmenbedingungen für die stationäre Altenpflege spürbar verbessern.“







