Im Einsatz mit Spürhündin Lieschen Müller an der A2: Justus Moor erlebt einen Arbeitstag des Zolls

Veröffentlicht am 9. Juli 2026

Wie vielfältig, anspruchsvoll und manchmal auch unberechenbar die Arbeit des Zolls ist, hat der Hammer Landtagsabgeordnete Justus Moor nun hautnah miterlebt. Im Rahmen eines Besuchs begleitete er die Beamtinnen und Beamten des Zolls durch ihren Arbeitsalltag – von Ermittlungen gegen Schwarzarbeit bis hin zur Drogenfahndung mit Spürhündin.

Die erste Station des Tages führte Justus Moor an den Alten Uentroper Weg, den Standort der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in Hamm. Dort tauschte er sich mit Arnd Hilwig, Leiter des Hauptzollamtes Bielefeld, sowie Katrin Schmidt, Vertreterin der Fachgebietsleitung im Sachgebiet Prüfungen und Ermittlungen, und Daniela Gollenbeck, Vertreterin der Sachgebietsleitung Kontrollen, über die Arbeit des Zolls aus. Die FKS leistet eine Arbeit, die oft im Hintergrund bleibt: Sie schützt den Arbeitsmarkt vor illegaler Beschäftigung, sichert faire Wettbewerbsbedingungen für ehrliche Unternehmen und bekämpft die organisierte Kriminalität.

„Hier bei der FKS wird jeden Tag aufs Neue bewiesen: Der Zoll ist das unverzichtbare Rückgrat unseres fairen Wettbewerbs. Die konsequente Überprüfung des Mindestlohns und die Bekämpfung von Schwarzarbeit schützen die ehrlichen Betriebe in Hamm vor unfairer und krimineller Konkurrenz. Ob auf der Baustelle, in der Logistik oder im Dienstleistungsgewerbe – die Beamtinnen und Beamten schauen genau hin, und das ist auch gut so! Der Zollstandort Hamm hat eine wichtige Funktion für die gesamte Region. Ich werde mich dafür einsetzen, dass er weiter gestärkt wird“, erklärte Moor.

Im Anschluss ging es vom Alten Uentroper Weg an die A2. An der Raststätte Rhynern-Süd führte die Kontrolleinheit Verkehrswege eine groß angelegte Standkontrolle durch. Der Schwerpunkt: das Aufspüren von Betäubungsmitteln und anderen verbotenen Substanzen. Moor stand direkt an der Seite der Zöllnerinnen und Zöllner, als Fahrzeuge und Gepäckstücke aus dem fließenden Verkehr gezogen und systematisch überprüft wurden.

Besonders beeindruckte dabei der Einsatz von Lieschen Müller – einer speziell ausgebildeten Zoll-Spürhündin. „Zu sehen, mit welcher Konzentration und Professionalität Mensch und Tier hier als absolut eingespieltes Team arbeiten, beeindruckt sofort“, zeigte sich Moor fasziniert. Gleichzeitig spürte er die ständige Anspannung, die dieser Job mit sich bringt: „Bei diesen Kontrollen muss die Aufmerksamkeit jede Sekunde hochgehalten werden. Die Einsatzkräfte wissen schließlich nie, wer ihnen im nächsten gestoppten Fahrzeug gegenübersitzt.“

Am Ende des Tages zog Justus Moor ein von großem Respekt geprägtes Fazit: „Der Zoll ist eine unserer wichtigsten Sicherheitsbehörden, die oft im Verborgenen enorm viel bewegt. Den Beamtinnen und Beamten gebührt für ihren oft riskanten Einsatz unsere volle politische und gesellschaftliche Rückendeckung.“ Auch Arnd Hilwig zeigte sich hochzufrieden mit dem gemeinsamen Tag: „Besuche wie dieser sind enorm wertvoll, weil sie das gegenseitige Verständnis zwischen Politik und Verwaltung stärken. Gerade hier in Hamm, einem zentralen Logistikknotenpunkt an der A2, stehen unsere Einsatzkräfte täglich vor großen Herausforderungen im Kampf gegen Schmuggel, organisierte Kriminalität und Schwarzarbeit. Wenn sich politische Entscheidungsträger vor Ort ein eigenes Bild machen, hilft uns das sehr.“

Auf dem Bild v.l.n.r.: Daniela Gollenbeck, Katrin Schmidt, Justus Moor und Arnd Hilwig.

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